Tablet PC Archos 101

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Im immer größer werdenden Markt der Tablet-PC ist der Archos 101 ein Low-Bugdet-Vertreter. Momentan kostet das Gerät auf dem deutschen Markt durchschnittlich 300 Euro und liegt damit gute 200 bis 300 Euro unterhalb des Platzhirsch I-Pad von Apple.
Schon am Preis ist erkennbar dass ein Vergleich zwischen diesen Geräten nicht Sinnvoll ist. Es würde ja auch niemand einen Sportwagen mit einem Kombi vergleichen.
Doch kommen wir zu den Eigenschaften des Archos 101. Das Gerät besitzt ein 10.1 Zoll Display im Format 12,5 x 22,5 cm. die Gesamtmaße betragen: 27 cm Hoch, 15 cm Breit und 1 cm Tief. Gewicht: Knapp 500 Gramm.
Zur externen Anbindung bestehen ein Mini-USB-Anschluss, ein USB-2.0 Anschluß, ein Mini-SD-Karten-Einschub, Audio-Ausgang, Video-Cam an der Frontseite, Mikrofon an der Frontseite und natürlich der Anschluß für das Netzteil.
Das Display ist kapazitiv. Die Software ist Android 2.1.
Kommen wir zuerst zu den negativ aufgefallenen Punkten des Gerätes. Um das Gerät voll nutzen zu können, muß zuerst eine Online-Registrierung erfolgen, dann ist es auch möglich, dringend benötigte APPS wie zb. Arctools 0.45 zu laden, mit dessen Hilfe der Zugang zum Android-Market möglich ist.
Bei dem von mir getesteten Gerät war eine Nutzung des USB-2.0 Anschluss nicht möglich. Das Betriebssystem erkannte den Anschluss einfach nicht. Es war zwar möglich, über den Anschluß zB.: andere Geräte mit Strom zu versorgen oder USB-Sticks und Lesegeräte signalisierten konektivität, jedoch das Android-Betriebsystem erkannte noch nicht einmal, das ein USB-Anschluss überhaupt vorhanden war. Auch die Verbindung des Gerätes vom Mini-USB-Anschluss zu einem Windows-Rechner scheiterte, da WIN-XP das Gerät nicht erkannte. Ein weiterer Negativ-Punkt ist das Gehäuse. Archos hat zwar den Display mit einem Metall-Rahmen verstärkt, jedoch besteht der Rest aus sehr einfachem Kunststoff, was dazu führte, das bereits nach zwei Wochen täglichen Gebrauchs an der Frontseite ein kleiner Riss auftrat, der dummerweise auch über die Plexiglas-Abdeckung der Frontkamera führte und damit das eh schon schwache Bild der Kamera noch mehr beeinträchtigte. Apropos Kamera, leider lässt sich die Kamera nicht als Webcam einsetzen. Ein Videogespräch mit Skype ist aus diesem Grund auch nicht möglich.
Doch es gibt auch positives zu berichten. Videos laufen flüssig, die Verbindung zu bestehenden W-LAN-Netzen ist kein Problem und auch das Surfen im Netz erfolgt ohne Probleme.
Die Anbindung zu einem Rechner per UnPn funktioniert genauso gut und auch Bluetooth ist an Bord, jedoch sind viele Geräte leider sehr wählerisch in Sachen Anbindung per Bluetooth. Mein I-Phone zB. verweigerte den Anschluß.
Über eine optionale Mini-SD-Karte können Bilder, Musik, Videos und auch Dokumente geladen und mit den entsprechenden Apps auch gelesen und bearbeitet werden. Das funktionierte alles recht gut. Auch die Bedienung des Display ist mit ein wenig Übung kein Problem.
Fazit. Das Betriebsystem Android benötigt mit Sicherheit noch einige Updates, bevor es sich von seiner ursprünglichen Aufgabe einer Smart-Phone-Anwendung zum Manager eines Tablet-PC aufschwingen kann. Der Hersteller des Archos 101 muß auf jeden Fall weitere Verbesserungen am Gehäuse des Gerätes vornehmen.
Ansonsten ist das Gerät ein leichter, gut tragbarer Begleiter mit klaren Vorteilen gegenüber den Netbooks.
Hier noch eine Liste mit APPS, die sehr vorteilhaft sind zum Betrieb des Gerätes:
"Arctools 0.45" (Anwendungsverwaltung)
"Auto Memory Manager" (Arbeitsspeicher-Kontrolle, idealerweise in der Einstellung die beiden obersten Balken ganz nach rechts, den Rest ganz nach links verschieben)
"Documents To Go" ( Microsoft-Office und Open-Office Dokumente lesen und bearbeiten)
"Sildeshow Bob" ( Slideshow für Bilder)
"Skype" (zwar funktioniert die Videotelefonie nicht, aber Chat und Anrufe klappen ohne Probleme)
Ansonsten funktionieren die fest installierten APPS sehr gut.

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